Die Weisheit der Kabbala
Nummerologie
Der Name Kabbala kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Überlieferung. Kabbala ist 'Das Buch der Weisheit und des Lebens'. Dieses Wissen ist seit Jahrtausenden überliefert und galt lange Zeit als eine Geheimlehre. In letzter Zeit sind diese Geheimnisse erkannt worden und der Inhalt ist offengelegt. Diese uralte, geheime Lehre über das Leben des Menschen und der ganzen Schöpfung ist nun entschlüsselt und kann viele Antworten auf Ihre tiefen inneren, seelischen Fragen geben wie z.B. warum existieren wir, woher kommen wir, warum sind wir auf dieser Welt, wohin gehen wir, was, wenn unser Weg hier beendet ist?
Das Studieren der Kabbala ist keineswegs theoretisch oder abstrakt, sondern es ist untrennbar mit der Praxis verbunden. Der Mensch erreicht eine tiefe Erkenntnis über sich selbst, wer er wirklich ist, und wem er gleicht. Er lernt seine eigene Natur kennen und begreift, welche Maßnahmen für ihn notwendig sind, um sich Schritt für Schritt, Stufe um Stufe zu verändern. Seine Nachforschungen leitet er eigenständig durch sein inneres Selbst.
Das menschliche Verlangen nach Vergnügen wächst und entwickelt sich nach einer bestimmten Ordnung. Auf der ersten Stufe hat der Mensch Gelüste nach einfachen, animalischen Freuden. Wenn sich seine Wünsche weiterentwickeln, strebt er nach Reichtum und Ansehen. Ein weiteres Wachstum seines Verlangens verursacht im Menschen ein Streben nach Macht. Nur manchmal entwickelt sich in ihm ein noch stärkeres Verlangen zu 'empfangen'. Dieser Wunsch stellt die Spitze der Pyramide dar, und er ist ein reines Verlangen nach Spiritualität. Ein Mensch, der seinen Wunsch nach Spiritualität wahrgenommen hat, beginnt automatisch mit der Suche nach der Befriedigung dieses Verlangens.
Kabbala ist auch ein Wort, welches das Ziel und Bestreben des Kabbalisten beschreibt: Alles zu erreichen, dessen ein Mensch, als ein denkendes und fühlendes Wesen, das höchste aller Geschöpfe unter der Gnade des Schöpfers, fähig sein kann.
Allgemein unterscheiden wir drei Kategorien der Kabbala:
Die Theoretische----handelt hauptsächlich von der Dynamik der spirituellen Bereiche, insbesondere der Welten der Sefiroth, der Seelen und der Engel.
Die Meditative----beschäftigt sich mit dem Gebrauch göttlicher Namen, Buchstabenvertauschungen und ähnlicher Methoden, um höhere Bewußtseinszustände zu erreichen, und ist als solches eine Art von Joga
Die Magische----ist eng verwandt mit der Meditativen. Sie besteht aus verschiedenen Zeichen, Beschwörungen und göttlichen Namen, durch die man natürliche Ereignisse beeinflussen oder verändern kann.
Die Kabbala (Numerologie) ist eine der ältesten Geheimwissenschaften. Sie wurde und wird zur Erkundung des Schicksals eingesetzt. In Namen und Geburtsdatum eines jeden Menschen sind Zahlenwerte enthalten, die bestimmte Bedeutung haben. Diese persönlichen Zahlen lassen Rückschlüsse auf den Charakter und den Lebensweg zu. Sie zu ermitteln und zu deuten, ist die Aufgabe der Numerologie. Schon in den ältesten Schriftstücken dieser Erde finden sich Hinweise darauf. Obwohl viele Völker unabhängig voneinander forschten, stimmten ihre Ergebnisse interessanterweise weitgehend überein.
Aus der Kabbala, einer Schriftsammlung jüdischer Mystiker (niedergeschrieben im 13. Jahrhundert), stammt die Überzeugung, dass Zahlen und Buchstaben eine Art Schlüssel zum Göttlichen und zur kosmischen Ordnung sind. Auch im alten Griechenland und in islamischen Kulturen gab und gibt es eine ausgeprägte Zahlensymbolik.
Die Numerologie ist eine Interpretation der Zahlen und gibt Auskunft über Dispositionen, Charakterzüge und den Lebensweg eines Menschen. Sie beruht auf dem Prinzip der Schwingungen. Schon der Philosoph und Mathematiker Pythagoras von Samos (6. Jh. v. Chr.) ging davon aus, dass die Zahlen von 1 bis 9 einen vollständigen Schwingungszyklus ergeben, wobei einigen anderen Zahlen, z.B. der 11 oder der 22 noch eine besondere Bedeutung zukommt.
Nach der Lehre von der Analogie, wonach die Gesetzmäßigkeiten des Kosmos auf der Erde ihre Entsprechung finden, strahlen diese Schwingungen auf den Menschen aus, der an dem entsprechenden Tag geboren wurde oder den entsprechenden Namen trägt.
Eine von mehreren Vorgehensweise ist es, alle Zahlen des Geburtsdatums und/oder des Namens einer Person solange zusammenzuzählen, bis eine einstellige Zahl übrig bleibt.