Räuchern kann heilen, entspannen, Meditation und Gebete unterstützen, Träume verstärken oder Visionen hervorrufen. Es gehört zu den ältesten Heilanwendungen der Menschen. Der Duft spielt dabei eine wichtige Rolle. "Magische Duftkreationen" reinigen die Psyche und lenken von irdischen Sinnen ab. Vor allem im Altertum wurden Wohlgerüche durch Verbrennen entsprechender Pflanzenteile verbreitet - durch Räucherungen.
Erwecken Sie uralte Rituale zu neuem Leben und probieren Sie das Räuchern mit Pflanzen auch aus dem eigenen Garten!
Man kann Räucherungen als Zauber, zur energetischen Reinigung von Gegenständen und Räumen oder aber auch zu als Schutz vornehmen.
Räuchern
• Energetische Reinigung!
Gerade jetzt am Ende eines Jahres will man Räume und Häuser sozusagen reinigen und neue Energien hereinlassen
Sie kennen sicher die Situation, wenn man in einen Raum kommt, und merkt, da ist dicke Luft und man fühlt sich nicht wohl.
Mit Räuchern kann man diesen Raum nun energetisch wiederaufladen.
Der Räuchervorgang selbst besteht im wesentlichen aus 2 Schritten : als erstes wird der Raum gereinigt, und so wie man die alten Energien entfernt hat, lässt man jetzt die neuen herein
Sorge für reine, frische Luft - und reinige deine Möbel auch „energetisch". Befreie sie von Belastungen der Vergangenheit, von negativen und verbrauchten Energien - also von früheren Beziehungen ebenso, wie von zurückliegenden Streitigkeiten mit deinem derzeitigen Partner. Solche unsichtbaren, aber umso wirksameren Energien der Vergangenheit sind in den Wänden, in jedem Möbelstück und jedem Gebrauchsgegenstand gespeichert. Eine Art der Reinigung ist das „Ausräuchern" der Räume mit getrocknetem Salbei in einer Räucherschale. Besonders wichtig: Reinige auf diese Art und Weise auch dein Schlafzimmer regelmäßig und ganz gründlich! Ideal wäre dann noch ein tägliches Auffrischen der Raumenergien mit Rosenzauber-Spray.
Was man zum Räuchern braucht:
ein Räuchergefäß, Räucherwerk, Räucherkohle, eine Kerze, eine Feder, Streichhölzer, Asche oder Sand, eine Pinzette und einen Mörser, wenn man sich selbst eine Räuchermischung zubereiten möchte.
Wie räuchert man:
Zuerst bereitet man die Mischung mit dem Räucherwerk vor. Für Anfänger ist es am einfachsten auf eine fertige Mischung zurückzugreifen. Um die Mischung zu bereiten, nimmt man je nach Rezeptur, die Zutaten und zerreibt diese im Mörser, meist zu Pulver.
Stellen Sie das Räuchergefäß vor sich und legen Sie die Asche oder den Sand hinein. Jetzt zünden Sie eine Kerze an und halten mit einer langen Pinzette die Kohletablette in die Kerze hinein, um sie zu entzünden. Die Kohletabletten sind mit Magnesiumsulfat oder Salpeter getränkt und entzünden sich dadurch schnell und glühen bald. Wenn die Kohle rund um entzündet ist, wird sie in das Asche- oder Sandbett gelegt.
Dann fächelt man mit einer Feder oder einem anderen Gegenstand die Kohle, um sie zum Durchglühen zu bringen. Aber Vorsicht beim Fächeln, meist ist der Luftzug zu stark und die Asche wird über das Räuchergefäß geblasen. Die Kohle ist richtig durchgeglüht, wenn sich am Rand ein grauer Belag bildet.
Jetzt kann man das Räucherwerk mit einem kleinen Räucherlöffel oder einem Teelöffel hinzugeben, damit nicht zuviel von der Räuchermischung auf die Kohle kommt. Wenn zuviel Räucherwerk aufgelegt wird, kann die Glut ersticken
Räucherstoffe für Anfänger:
Blätter Harze Kräuter Süssgras weisser Salbei Weihrauch
Harze
Weihrauch, Benzoe, Myrrhe, Mastix, Sandarac und Dammar
Hölzer
Sandelholz, Zimt und Zeder
Wurzeln
Angelika, Iriswurzelpulver und Kalmus
Kräuter und Blüten
Rose, Lavendel, Patchouli und Rosmarin
Die einzelnen Zutaten werden zerkleinert und gut gemischt. Hölzer kann man mit einer Holzfeile bearbeiten, Kräuter kleinschneiden und Harze am besten mit einem Mörser und Stößel zerkleinern.
Eine wunderschöne ägyptische Räucherung besteht aus gleichen Teilen von Weihrauch und Myrrhe. Nur diese beiden Stoffe verräuchert reicht aus, um Meditationen zu vertiefen oder einfach nur um zur Ruhe zu kommen. Dieser Mischung kann auch noch Rose und/oder Patchouli zugefügt werden.
Die eben genannten Räucherstoffe können beliebig untereinander gemischt werden und es entstehen immer neue Duftkreationen.
Räucherpflanzen in alphabetischer Reihenfolge.
Adlerholz Alantwurzel Angelikawurzel Arnikablüten
Baldrianwurzel europäischer Beifuss Benzoe Bernstein Boldoblätter
Cardamom Copal Copaivabalsam
DamianaDammar Drachenblut
Eisenkraut Elemi
Fichtenharz
Galbanum Galgantwurzel Guajakholz und -harz Guggul
Habichtskraut Holunderblüten Hopfendrüsen
Iriswurzel Johanniskraut
Kalmuswurzel Kampher Königskerze
Labdanum Lavendelblüten Lemongrass Lorbeerblätter Löwenzahnwurzel
Mastix Mädesüss Mariengras Mistel Mohnblüten
Moschuskörner Muskatnuss/-blüte Myrrhe Myrtenblätter
Opoponax
Palo Santo Patchouli Perubalsam Pinienharz Propolis
Red Cedar Rosenblüten Rosmarin
Sandarak Sandelholz Steppenbeifuß Sternanis Styrax Sweetgrass
Tausendgüldenkraut Thymian Tolu Tonkabohnen Tormentillwurzel
Wacholder Weihrauch Wermut White Sage (weißer Salbei)
Yerba Santa Ysop
Zeder Zedernspitzen Zimt