Traumdeutung
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Unsere Träume sind eine wesentliche  Botschaft des Unterbewusstseins.
Im Traum gelingt es uns Dinge zu  verarbeiten, die sich unserem bewussten  Selbst und unseren wahrnehmenden  Fähigkeiten entziehen:
Träumen ist somit ein Indikator für  seelische Gesundheit.
Träume sind der Spiegel der Seele, das  glauben die Menschen schon seit Urzeiten.  Wenn wir lernen, sie richtig zu lesen,  können sie uns verraten, wer wir wirklich  sind. Sie geben uns Aufschluss über  unsere verborgensten Wünsche und  Ängste und unsere tiefsten Geheimnisse,  die wir nicht einmal uns selbst  einzugestehen vermögen.
In nahezu allen Kulturen dieser Welt gilt  Traumdeutung seit jeher als Schlüssel zum  innersten Selbst.
Die Schwierigkeit die sich bei unseren  Erinnerungen an unsere Träume aufdrängt,  ist die der Deutung.
Man spürt, dass einem der  Traum  etwas mitteilen will, ist  jedoch nicht in der  Lage herauszufinden, was.
Wie aber kann man sich an seine Träume  erinnern und was bedeuten sie.
Wichtig dabei ist die Motivation, sich an  Träume am Morgen erinnern zu wollen.
Hier einige Tipps:
1.)  Vor dem "Zu Bett gehen" ist es hilfreich,  wenn man eine Atmosphäre schafft, in der  man sich nochmals an den vergangenen  Tag in größt möglicher Ruhe an sich  vorbeiziehen läßt. Als erfolgreich hat sich  auch ein Bad vor dem Schlafengehen  erwiesen.                                 
( Übrigens, wer Autogenes Training  beherrscht, sollte dies bewußt zum  Einschlafen benutzen. Neuere  Untersuchungen haben eine verbesserte  Erinnerungsfähigkeit, bei regelmäßigen  Üben von Autogenem Training  nachgewiesen. Alkoholkonsum, auch in  geringeren Mengen, verschlechtert die  Erinnerungsfähigkeit.)
2.)  Papier und Bleistift - oder besser noch  ein Tonbandgerät(bzw. Diktiergerät) sollten  stets griffbereit auf dem Nachttisch  (Evtl.auch im Bad oder WC, damit man  Partner/in nicht beim Schlafen stört) liegen  haben.
3.)  Ein nicht zu grelles Licht muß vom Bett  aus bequem einzuschalten sein. Auch eine  Taschenlampe kann genügen.
4.)  Vor dem Einschlafen sage man  mehrmals zu sich: „Ich werde aus einem  Traum erwachen" - „Ich werde heute Nacht  einen Traum angeln", oder was immer man  sich suggerieren will. Wichtig dabei ist auch  die innere Einstellung, daß man  unabhängig, wie kurz, unwichtig oder  unsinnig einem selbst die Bilder  erscheinen mögen, man diese für wichtig  erachtet und aufschreibt.
5.)  Wird man wach, sollte man möglichst  versuchen, ganz behutsam wach zu  werden und nicht gleich aufzuspringen.  Sicherlich ist dies bei vielen Menschen nur  am Wochenende möglich. Dann sollte man  alle Bilder die aufsteigen, zulassen.  Hilfreich ist dabei auch nochmals das  Erinnern von Erlebnissen an den  vorangegangenen Tagen, da unsere  Träume häufig mit solchen verbunden sind .
Wie schreibe ich meine Träume auf:
A. In der Nacht:
1.) Zuerst wird der Trauminhalt mit den  darin enthaltenen Traumsymbolen  möglichst mit allen Einzelheiten  aufgeschrieben oder auf Tonband  aufgesprochen. Dazu gehören auch und  insbesondere die Farben, Töne und  Gefühle. Achten Sie darauf, daß Sie  möglichst alle Kleinigkeiten die Ihnen  einfallen mit aufschreiben. Häufig stecken  beim Traum, in den sogenannten  Nebensächlichkeiten, sehr wichtige  Informationen, bezüglich der Bedeutung  des Traumes. Achten Sie nicht auf Ihre  innere Stimme die zensierend meint, daß  dies unwichtig ist, keinen Sinn ergibt oder  gar unanständig ist. Schreiben Sie  möglichst viele Einzelheiten des  Traumverlaufs auf, ohne dabei auf  irgendwelche Art wertend oder selektiv  vorzugehen.
2.) Folgende Fragen sollten Sie möglichst  noch in der Nacht beantworten:
.) Wie fühlte ich mich während des  Träumens?
b.) Wie fühle ich mich im Moment und  während des Aufschreibens oder  Aufsprechens auf ein Tonbandgerät?
c.) Erste, spontane Assoziationen zu den  Traumsymbolen, die Ihnen  wichtig  erscheinen.
B. Am kommenden Tag:
(Bei diesen Fragen ist es wichtig, daß sie  möglichst am kommenden Tag beantwortet  werden, da sie bereits ein paar Tage später  vielleicht nicht mehr Genaues wissen, was  sie an dem vorangegangenen Tag  beschäftigt hat. Sie können gerne das  unten angegebene Schema benutzen auch  eventuell ergänzen, um Ihre Träume  aufzuschreiben.)
1.) Als erstes sollten Sie dem Traum eine  Überschrift geben. Möglichst spontan, was  diesen Traum am besten überschreibt.
2.) Als Nächstes schreiben Sie auf, wann  Sie den Traum hatten, Datum und Uhrzeit.
3.) Stellen Sie sich nochmals die Frage  nach den Assoziationen zu dem Traum.  Hilfreich sind dabei folgende Fragen: a.) Bin  ich im Traum Menschen, Tieren oder  Situationen begegnet, die ich am gestrigen  Tage oder an Tagen vorher gesehen,  getroffen oder mich aus anderen Gründen  gedanklich beschäftigt haben? b.) Fällt mir  spontan noch anderes zu dem Traum ein?  Man assoziiere soviel wie nur möglich zu  dem Traum un den Traumsymbolen, dies  erleichtert die anschließende  Traumdeutung. Zum Beispiel was er im  ersten Moment für einen bedeutet;  Ereignisse des vorhergehenden Tages, die  ihn vielleicht mit ausgelöst haben; was  man während und unmittelbar nach dem  Traum empfunden hat und alles, was man  sonst für wichtig hält. Diese Assoziationen  können bei einer gründlichen  Durcharbeitung des Traumes sehr nützlich  sein.

Sehr schöne Links und Traumdeutungsseiten sind: